Machbarkeitsstudie bestätigt GVH-Tarifausweitung
Gutachten der Region Hannover empfiehlt, günstige Einzel- und Tagestickets bis in den Südkreis hinein anzubieten
Es ist so etwas wie sein Steckenpferd, mit dem sich Björn Gehrs seit vielen Jahren beschäftigt: Es geht um die Anbindung seiner Samtgemeinde an den Großraum-Verkehr Hannover (GVH), die bereits vor zehn Jahren einen ersten Erfolg brachte: Seinerzeit wurde der günstige Großraumtarif für Dauerkarten auf den Südkreis ausgeweitet, nun setzt Schwarmstedts Samtgemeinde-Bürgermeister Gehrs seine Tatkraft in die Ausweitung des sogenannten Schwarmstedt-Tarifs auch auf Einzelfahrscheine – und eine Machbarkeitsstudie der Region Hannover macht nicht nur ihm Hoffnung, dass diese Einzelfahrtickets des GVH-Tarifgebietes demnächst auch in Teilen des Südkreises gelten könnten.

Es geht voran für Erixx-Kunden: Laut einer Machbarkeitsstudie soll die Ausweitung des GVH-Tarifs für Einzelfahrscheine auch für den Südkreis Sinn ergeben. Ein nächstes Gutachten wird sich nun mit den Kosten beschäftigen.
Schwarmstedt. Wer bislang bereits regelmäßig mit der Bahn zwischen Walsrode und Hannover unterwegs war, kennt die Vorteile des Großraumtarifs: Vor allem Berufspendler aus dem Süden des Südkreises lassen aus Kostengründen deshalb ihr Auto häufig am Bahnhof stehen und nehmen die Bahn.
Dass auch Fahrgäste, die nur hin und wieder die Landeshauptstadt besuchen, alsbald weniger als die 18,20 Euro für die Fahrten berappen müssen, darauf macht nun die Machbarkeitsstudie Hoffnung. Als Ergebnis empfiehlt das Gutachten die Ausdehnung des bestehenden GVH-Regionaltarifs auf den sogenannten Bartarif (Einzel- und Tagestickets) mit Anerkennung in den lokalen Bussen der Landkreise. So strebt die Region Hannover günstigere Einzel- und Tagestickets in den angrenzenden Regionen wie der Samtgemeinde Schwarmstedt und dem Heidekreis an. Diese sollen günstiger als die bisherigen Bahnfahrscheine und das Niedersachsen-Tickets sein. „Bislang weichen auch aufgrund der großen Preisunterschiede viele Bahnkunden aus der Samtgemeinde und dem Heidekreis auf die S-Bahn in Bennemühlen aus“, beschreibt Gehrs den Status quo von „Gelegenheitsreisenden“.
Mit einer Ausweitung des Tarifs würde nicht nur das Pendeln nach Bennemühlen ein Ende haben, „sondern die Ausweitung würde auch neue Chancen für Tourismusregionen wie dem Aller-Leine-Tal bringen“, meint der Samtgemeinde-Bürgermeister.´ Der Wille seitens der Region Hannover ist also da, >>>


Quelle: Walsroder Zeitung