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Schneverdingen und Wilsede

Die Orte Schneverdingen und Wilsede bilden das Tor zur Lüneburger Heide. Mitten in der herrlichen Umgebung des Naturschutzparks finden Besucher aus den umliegenden Städten ein ideales Naherholungsgebiet.

Schneverdingen: Die Heideblüten-Stadt

Der Heidegarten in Schneverdingen

Der Heidegarten in Schneverdingen zeigt die verschiedenen Farben der Heidepflanzen.

Der Luftkurort liegt im Landkreis Heidekreis im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide und eignet sich hervorragend für einen Ausflug oder Erholungsurlaub. Von Hamburg, Bremen oder Hannover aus ist Schneverdingen schnell und einfach mit der Heidebahn zu erreichen. Alljährlicher Höhepunkt ist das Heideblütenfest, das im Sommer gefeiert wird und Schneverdingen auch den Beinamen Heideblüten-Stadt eingebracht hat.

Mittelpunkt von Schneverdingen ist der Stadtbrunnen, der Figuren aus den bekanntesten Sagen der Region darstellt: zwei Riesen, einen Räuber und den Teufel. Ebenfalls sehenswert ist die Eine-Welt-Kirche, die zur EXPO 2000 gebaut wurde. Sie besticht mit ihrer besonderen Architektur in Brettstapel-Bauweise und den Eine-Erde-Altar der Künstlerin Marianne Greve. Dort ist Platz für 7.000 Erdproben aus der ganzen Welt, die in durchsichtigen Büchern aufbewahrt werden und so gut zu erkennen sind. Die Proben sollen die Abhängigkeit und Verbundenheit der Menschen auf der ganzen Welt mit der Erde verkörpern, die Grundlage für den Anbau von Nahrung und das Leben ist. Mehr als 4.000 gefüllte Erdbücher gibt es bereits. Die Erdproben stammen aus allen Kontinenten, unter anderem aus verschiedenen Teilen Deutschlands, Afrikas, Australiens und der Antarktis.

Ausgedehnte Rad-, Reit- und Wanderwege

Das Pietzmoor bei Schneverdingen

Das Pietzmoor lässt sich auf einem Rundweg erkunden.

Schneverdingen ist umgeben von ausgedehnten Heideflächen, Mooren und Wäldern. Besucher können diese reizvolle Landschaft auf gekennzeichneten Wegen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Pferd erkunden. Innerhalb des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide wurde ein Wander-, Rad- und Reitwegenetz auf den ehemals militärisch genutzten Übungsflächen angelegt. Blühende Pflanzen zu jeder Jahreszeit bietet der Heidegarten Höpen am nördlichen Stadtrand. Er grenzt an das Landschaftsschutzgebiet Höpener Heide und zeigt mit über 100 Sorten eindrucksvoll die Vielfalt dieser Pflanze. Der Garten ist ganzjährig geöffnet, auf Anfrage werden Führungen angeboten. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher ins Pietzmoor. Dieses mehr als 8.000 Jahre alte Feuchtgebiet liegt direkt an der Straße zwischen Heber und Schneverdingen und bildet einen interessanten Kontrast zur Heidelandschaft. Durch das Moor führt ein ausgeschilderter, etwa vier Kilometer langer Rundweg.

Höchste Erhebung in der Lüneburger Heide: Der Wilseder Berg

Der Wilseder Berg in der Lüneburger Heide

Vom 169,2 Meter hohen Wilseder Berg bietet sich ein weiter Blick auf die Landschaft.

Vom 169,2 Meter hohen Wilseder Berg bietet sich ein weiter Blick auf die Landschaft. Ein beliebtes Ausflugsziel mitten im Naturpark Lüneburger Heide ist der Ort Wilsede und der gleichnamige Berg. Von der höchsten Erhebung in der Lüneburger Heide (169,2 Meter) haben Besucher einen herrlichen Ausblick in die weite Heidelandschaft. Das Gebiet steht bereits seit 1921 unter Naturschutz. Hier wächst neben der Besen-Heide auch der Wacholder, dessen aromatische Beeren zum Würzen und zum Schnapsbrennen verwendet werden. Der Wilseder Berg ist am schnellsten von Wilsede aus zu erreichen, eine Strecke ist etwa einen Kilometer lang. Da Wilsede autofrei ist, ist die Anfahrt nur mit der Kutsche (Linienverkehr ab Undeloh) per Fahrrad oder zu Fuß möglich. Parkmöglichkeiten gibt es zum Beispiel in Niederhaverbeck oder Undeloh. Von hier geht es zu Fuß oder mit dem Rad weiter, die Entfernung beträgt etwa 3,5 beziehungsweise fünf Kilometer pro Strecke.

Wer eine Tagestour machen möchte, startet am Besten in Döhle. Von dort geht es durch Wälder und Heideflächen – unter anderem durch den berühmten Totengrund, wo der Naturschutz 1906 seinen Anfang nahm, – und das Heidetal zum Wilseder Berg und anschließend über Wilsede zurück zum Ausgangspunkt. Der Rundwanderweg ist 21 Kilometer lang. In Wilsede lohnt ein Besuch im Freilichtmuseum “Dat ole Huus”. Das 1742 erbaute Bauernhaus gibt einen Einblick in das Leben und die Arbeit der Menschen im 19. Jahrhundert und bietet eine “Mit-mach-Station” für Kinder.

Auf den Spuren von Pastor Bode

Einer der schönsten Wanderwege in der Gegend heißt “Pastor-Bode-Weg”, er führt von Egestorf nach Wilsede und erinnert an Wilhelm Bode, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts für den Schutz der Landschaft einsetzte und so eine geplante Bebauung und Aufforstung der Heidefläche in Wilsede verhindern konnte. Die Strecke ist etwa sieben Kilometer lang und führt durch die typische Heidelandschaft. Ein Abstecher zum Totengrund und zum Wilseder Berg lohnen sich.

Lüneburger Heide

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