Wer möchte in Bad Fallingbostel Tickets verkaufen?

Quelle: Walsroder Zeitung vom 04.01.2012

Quelle: Walsroder Zeitung vom 04.01.2012



Kommentar

Was in dem Artikel jedoch gekonnt verschwiegen wird, sind die Kritieren, die zur Errichtung einer Agentur mit DB-Lizenz erfüllt werden müssen:

- 10000 Euro Kaution
- Versicherungsleistungen (für Vertrauensschaden)
- DB-zertifizierte Software und Laserdrucker
- mindestens 35 Stunden pro Woche geöffnet
- laufende Kosten für Datenanschluss und EC-Cash Zahlungssystem

Längst nicht alle erbrachten Leistungen werden provisioniert. Beraten werden muss aber jeder, der die Agentur betritt. Auch wenn er danach mit der Reiseauskunft in der Hand zum heimischen PC geht und selber online die Sparangebote bucht. Nicht vergütet werden u.a. Verkauf von Fahrscheinen im Abo oder Verkäufe von Bahnwerten mit Großkundenrabtt. Der kundenseitige Beratungsbedarf bei diesen Produkten ist aber vorhanden. Kurz gesagt: viel Aufwand, hohe Zugangskriterien, aber geringe Margen. Das dürfte auch der Grund sein, warum von den bisher in Bad Fallingbostel angesprochenen Institutionen niemand bereit ist, sich diese Last aufzuschultern. Da nützen auch keine freien Räumlichkeiten im Empfangsgebäude des Bahnhofs.

Kommentar des webmaster@heidekreuz.de vom 04.01.2012



Erstellt am: 04.01.2012 von hbilau@heidekreuz.de


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