Wie funktioniert eigentlich ein DSA?

In den Systemen der DB Station&Service AG zur Reisendeninformation sind die vorhandenen “Ist” Informationen der DB Netz AG zur Fahrplanlage bereits verarbeitet. Da aus den Messpunkten der Trasseninfrastruktur jedoch nicht alle Züge automatisch geortet werden können und zudem bestimmte Sachverhalte wie kompletter Zugausfall, Warten auf Anschlussreisende oder Brechen des Laufweges nicht abgebildet sind, ist zusätzlich die aktive Datenlieferung einschließlich einer Verspätungsprognose der Eisenbahnverkehrsunternehmen erforderlich.

Dies kann bei der DB Station&Service AG über eine VDV-normierte Schnittstelle oder bei geringen verkehrlichen Umfängen über eine Web-basierte Schnittstelle erfolgen.
Es ist eine umfassende Beteiligung aller “EVU” notwendig, um eine optimale Information der Reisenden zu ermöglichen.

Quelle: DB Station&Service Grafik KircherBurkhardt

Im Heidekreuz sind die DSA mit der Einführung von “GSM-R” und den Heidesprintern im Dezember 2011 an den meisten Stationen in Betrieb gegangen.
Die 100 prozentige Echtzeitverfolgung wurde im April 2012 durch eine technische Nachrüstung mit “GPS” in den neuen “Lint 41” Zügen erreicht.